Kostenübernahme

Private Krankenkassen und Beihilfeberichtigte Personen:

Die Behandlungskosten für eine Psychotherapie werden in der Regel von der PKV und Beihilfestelle übernommen. 

Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem ersten Termin bei Ihrem jeweiligen Versicherungsträger über die geltende Bedingungen, 

da sich diese je nach Versicherungsgesellschaft teils deutlich voneinander unterscheiden.

Vor Ihrem 1. Termin bringen Sie bitte folgendes in Erfahrung:

1) Kostenübernahme für Erstgespräch u. Probatorische Sitzungen (max. 5)

2) max. Stundenkontingent/Leistungsumfang für die kognitive Verhaltenstherapie

3) konkretes Vorgehen bei Antragstellung,

4) benötigte Formulare

Die Grundlage der Honorar-Abrechnung mit Ihnen erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und ist analog zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – die Abrechnung erfolgt über die GOÄ-Ziffer 870 (2,3-facher Berechnungssatz/Regelhöchstsatz)

Lassen Sie sich Ihre Vertragsbedingungen, Leistungsumfang sowie benötigte Antragsformulare direkt zuschicken und bringen Sie diese bitte zum Erstgespräch mit. 

Selbstzahler

Sie können die Behandlungskosten für die Psychotherapie komplett selbst übernehmen. In diesem Falle wird Ihre Krankenkassen von der Inanspruchnahme der Therapie nicht informiert. Es entfällt die gesamte Bürokratie.

Die Grundlage der Honorar-Abrechnung mit Ihnen erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und ist analog zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – die Abrechnung erfolgt über die GOÄ-Ziffer 870 (2,3-facher Berechnungssatz/Regelhöchstsatz) 

Gesetzliche Krankenkasse

Da es sich um eine Privatpraxis handelt, gibt es keine direkte Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen. 

Es besteht die Möglichkeit über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren (§ 13 Absatz 3 SGB V) eine Psychotherapie über die Krankenkassen finanziert (ganz oder teilweise) zu bekommen. Das Vorgehen ist i.d.R. für Sie aufwändig.

Exemplarisches Vorgehensbeispiel:

(1) Schritt: vereinbaren Sie sich einen Termin einer psychotherapeutischen Sprechstunde (niedergelassene Psychotherapeuten mit Kassensitz; LINK KV RLP)

(2) Feststellung in der Sprechstunde, dass eine Psychotherapie indiziert ist. In diesem Fall erhalten Sie das Formular  PTV11 ausgehändigt. 

(3) schriftliche Auflistung der bislang erfolglosen Therapeutensuche (mindestens 3 Therapeuten kontaktiert, Wartezeit von mindestens 3 Monaten)

(4) Zusage eines Psychologischen Psychotherapeuten mit Privatpraxis, der innerhalb der nächsten 6 Wochen mit der Probatorik starten kann.

Bitte besprechen Sie das Vorgehen auch mit Ihrer jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse. 

Erkundigen Sie sich auch, ob und wie viele probatorischen Sitzungen übernommen werden. Die Grundlage der Honorar-Abrechnung mit Ihnen erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und 

ist analog zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – die Abrechnung erfolgt über die GOÄ-Ziffer 870 (2,3-facher Berechnungssatz/Regelhöchstsatz)